Herbsttörn 2015 – Segelyacht MERLIN

Herbsttoern 2015 Segelyacht MerlinEin Spagat zwischen „Seele baumeln lassen“ und „whish you were here“.

Wie soll ich diesmal beginnen mit meinen persönlichen Logbucheinträgen. Es fällt mir schwer zu schreiben und ich finde keinen richtigen Anfang. Zu viel ist passiert die letzten Wochen. Es ist Dienstag, der 22. September 2015.  Ich sitze am Kartentisch meiner MERLIN. Hinter mir, in der Bordtoilette, rinnt das Wasser von der, zum abtropfen aufgehängten, Segel-Jacke.  Draußen stürmt und blitzt es und es gießt wie aus Eimern. Ich bin alleine an Bord, aber irgendwie genieße ich das auch. Meine Frau hat mir vor kurzem verkündet, dass sie nicht mit auf Segeltörn geht, weil sie daheim auf unseren alten Hund aufpassen muss. Ich verstehe das. Er war sein ganzes Leben lang unser treuer Freund. Und jetzt mit seinen umgerechnet 105 Lebensjahren, geht es wohl irgendwann zu Ende mit ihm. Nachdem vor drei Wochen auch noch mein bester Freund und Segelkamerad bei einem tragischen Flugzeugabsturz ums Leben kam, bin ich ziemlich durch den Wind. Ein paar ruhige Tage tun mir sicher ganz gut. Ich erkunde die neue Marina, unternehme Wanderungen –die Gegend um Kas ist übrigens wunderschön- und abends schwanke ich, nach ein paar Dosen Bier, zwischen „Seele baumeln lassen“ und „whish you were here“.

Hier geht es zum ganzen Beitrag im Logbuch der „MERLIN“